Robert Klement

// 1985 in Magdeburg geboren

 

// AUSBILDUNG

2004-2006 Erfolgreich abgebrochenes Studium der Sozialpädagogik, Philosphie und Anglistik an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg

 

2012-2014 Ausbildung zum Theatertherapeuten am Institut für Kunsttherapie in Lecco (Italien)

 

2014-2015 Weiterführung der Ausbildung zum Künstlerischen Therapeuten mit Schwerpunkt Theatertherapie

 

In den Jahren 2007-2011 hatte ich durch Weiterbildungen, Praktika und Mentoring in Deutschland, Italien, Österreich, Indien und Nord-Irland die Möglichkeit in vielen verschiedenen Kontexten von erfahrenen Theatertrainer*innen und ihrer Arbeit zu lernen, darunter:

 

Birgit Fritz (TdU-Wien und InExActArt, Wien, Österreich), die mich 2010/2011 für 2 Jahre in Wien als Mentorin begleitete, unterstützte und mir den Weg ebnete.

 

Hector Aristizabal (ImaginAction, Los Angeles, USA), dessen tiefgründiger Zugang zu Geschichten mich inspirierte und den ich 2012 für ein 1-monatiges Theaterpraktikum mit ex-paramilitärischen Gruppen in Nord-Irland begleitete.

 

Iwan Brioc (Theatr Cynefin, Llandrwst, Wales, UK), der mich 2008 zum Theater der Unterdrückten brachte und von dem ich in „Community-Theaterarbeit“ eingeführt wurde.

 

Sanjoy Ganguly (Jana Sanskriti, Kalkutta, Indien), Roberto Mazzini (Cooperativa Giolli, Parma, Italien) und José Soeiro (portugiesischer Politiker, Legislativtheater, Porto, PT), deren politische Ideale in Verbindung mit künstlerisch-ästhetischen Arbeiten mich motivierten.

 

Augusto Boal (Begründer des „Theaters der Unterdrückten“, Brasilien), den ich 2008 noch in Kroatien kennenlernen durfte.

 

David Diamond (Begründer des „Theatre for Living“, Kanada), der durch die Verbindung von Theater und systemischen Denkansätzen zur Weiterentwicklung eigener Gedanken inspiriert.

 

// ERFAHRUNG

Nach einem europäischen Frewilligendienst in einer Ex-Psychiatrie in Mailand (2006) habe ich für einige Jahre im organisatorischen und leitenden Bereich europäischer Jugend- und Erwachsenenbildungsprojekte gearbeitet, speziell im Austauschnetzwerk „Drums 4 Peace“ und als Koordinator des Europäischen Freiwilligendienstes beim „Ciessevi Mailand“.

 

Nach ersten grandios gescheiterten Theaterleitungsversuchen zog es mich 2010 von Mailand nach Wien, wo ich für 2 Jahre beim „Theater der Unterdrückten-Wien“ lernen und arbeiten durfte. Dort habe ich das europäische Projekt „Moments, Places, Journeys“ zum Thema der gesellschaftlichen Teilhabe marginalisierter Gruppen durch kunstbasierte Projekte geleitet, das in Wien in enger Kooperation mit DanceAbility Austria organisiert wurde. In jener Zeit war ich auch Teil der Amnesty International Forumtheatergruppe „SpielerAI“, die zu Menschenrechtsthemen in Schulen arbeitet.

 

Zwei weitere Jahre folgen in Mailand mit Nachbarschaftsprojekten beim „Friedenshaus Mailand“, Methodentranings im soziokulturellen Zentrum „Scighera“ und Kooperationen mit der Gruppe „Fandema“ zum Thema Flüchtlingspolitik.

 

Seit 2014 bin ich als "Theater Rote Rübe" selbstständig in Leipzig und arbeite in lokalen und deutschlandweiten Projekten mit Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft an kunstbasierten Gemeinschafts- und Nachbarschaftsaktionen.